Bericht der Geschäftsführung der St. Barbara Klinik in der BV Sitzung

Verbleib der Arztpraxen wichtig für Bockum-Hövel

 Die CDU Bockum–Hövel bedauert sehr, dass sich die Franziskusstiftung und damit auch die St. Barbaraklinik vom Grundstück an der Hohenhöveler Straße zurückziehen wird. Offenbar ist die Geschäftsführung an weiteren Investitionen in Bockum-Hövel leider nicht interessiert. Für den Blick nach vorne und für die weitere Entwicklung des 24 Tausend Quadratmeter großen Quartiers wird es von großer Bedeutung sein, wer der nächste Eigentümer des Areals sein wird. Ein wichtiger Baustein für den Neuanfang an der Hohenhöveler Straße wird sicherlich auch sein, wie das scheidende Krankenhausgebäude zurückgebaut werden kann. Hier erwarte die CDU ein entsprechendes Entsorgungskonzept seitens des Eigentümers. „Die Frage des Abrisses ist vorerst der einzig konkret greifbare Sachverhalt. Hier kann sofort mit den Hausaufgaben begonnen werden“, so der Vorsitzende der Ortsunion. „Die Frage nach der Schadstoffbelastung der Bausubstanz kann nicht erst in Augenschein genommen werden, wenn das letzte Krankenbett rausgeschoben ist“, so Schwienhorst weiter.

Der Verbleib der Arztpraxen in Bockum-Hövel, die sich zurzeit im St. Josef Krankenhaus befinden, ist eine wichtige und gute Zusage für die medizinische Versorgung in unserem Stadtbezirk. Für die vielen kleinen Angebote außerhalb des klassischen Klinikbetriebs, die es zurzeit noch im St. Josef gibt, liegen leider noch keine abschließenden Konzeptionen vor. Wir hoffen, dass hier gute Ideen erarbeitet werden. Dabei wird sich die CDU Bockum-Hövel entsprechend einbringen.

CDU-Bockum-Hövel kritisiert die Krankenhausschließung von St. Josef

Mit großem Bedauern hat die CDU im Stadtbezirk die Nachricht der geplante Schließung des St.-Josef Krankenhauses in Bockum-Hövel im Jahr 2020 aufgenommen. Dazu CDU-Ortsunionsvorsitzender Andreas Schwienhorst wörtlich: „Ich bedauere die aktuelle Entscheidung der Franziskus Stiftung als Träger des St.-Josef Krankenhauses wie auch der St.-Barbara-Klinik sehr. Für Bockum-Hövel ist das keine gute Nachricht.“

Die Garantie der Arbeitsplätze für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Josef-Krankenhauses wird seitens der Lokalpolitiker positiv beurteilt. „Das ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich und zeigt, dass der Träger für den Themenbereich Personalentwicklung, an seinen Grund- und Leitsätzen festhält“ so Schwienhorst weiter    Dass es für den Standort an der Hohenhöveler Straße seitens der Stiftung noch keinerlei Ideen für die Zeit nach 2020 gibt, zeigt auf, dass die Gesamtkonzeption offensichtlich noch nicht zu Ende gedacht ist. Unternehmensgröße und Konzentrationen sind nicht zwangsläufig ein Garant für wirtschaftlichen Erfolg und Beständigkeit, ist sich der Ortsunions- und Bezirksfraktionsvorsitzende sicher.

 

Die Entscheidung zur Schließung des St. Josef-Krankenhauses ist eine alleinige Entscheidung des Trägers. Politik und Verwaltung in Hamm haben auf diese Entscheidung keinen Einfluss. Der Frequenzverlust für das Zentrum in Bockum-Hövel wird nicht durch die Stärkung des Krankenhausstandortes in Heessen ausgeglichen. Sollte die Entscheidung des Träger unumkehrbar sein, müssen wir den Blick nach vorne in die Zukunft richten: Bis 2020 wird es das Krankenhaus bei uns in Bockum-Hövel offensichtlich noch geben – und zwar in der gewohnten Ausstattung, Qualität und Leistung. Für die Zeit danach muss zusammen nach Lösungen zur Neunutzung des Geländes gesucht werden. Wir benötigen dann einen neuen Frequenzbringer für unser Zentrum. Der Standort selbst ist allemal attraktiv und zentral. Wir sehen da die Franziskus Stiftung als Eigentümer deutlich in der Pflicht, auf die Bürgerinnen und Bürger zuzugehen und ihre Vorstellungen zu erläutern.

 

„Noch mal – wir bedauern die Entscheidung des Trägers gegen den Standort in Bockum-Hövel ausdrücklich und werden das Thema der ärztlichen Versorgung in unserem Stadtbezirk weiterhin oben auf die politische Handlungsagenda setzen“, so Andreas Schwienhorst abschließend.